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Marketing à la Travemünde Drucken E-Mail
26.01.2009
Die Travemünder Wirtschaftsgemeinschaft ist sehr überrascht über die öffentlich getätigten Äußerungen des Vorsitzenden des CDU-Ortsverbandes Travemünde Klaus Petersen, die sich gegen die Beschlüsse der Bürgerschaft und somit gegen das Engagement der Lübeck und Travemünde Marketing GmbH (LTM) in Travemünde richten und befürchtet fatale Folgen für die Travemünder Wirtschaft und den guten Ruf des Ostseeheilbades. Dazu der Vorsitzende der Wirtschaftgemeinschaft Wolfgang Büchtmann: " Alle Mitbewerber denken darüber nach, wie sie vor dem Hintergrund einer bevorstehenden Wirtschaftskrise mit Preisnachlässen Gäste für sich gewinnen können und dann kommen aus Travemünde solche Töne." Mit solchen Äußerrungen kann man möglicherweise zum Geburtshelfer seines eigenen Nachfolgers werden.

Vor dem Hintergrund des zunehmenden Wettbewerbs der Urlaubsregionen sollten die CDU in Travemünde und der Kurbetrieb dankbar sein, wenn sich die LTM  professionell und unter Einbindung der Partner vor Ort für das Marketing in Travemünde engagiert und zukunftsweisende Marketingmaßnahmen entwickelt. "Wir dürfen in unseren Bestrebungen, Travemünde voranzubringen, nicht nachlassen", so Büchtmann, "Travemünde braucht eine Zukunftsperspektive und eine intensive Produktentwicklung." Eine Frage taucht in diesem Zusammenhang immer wieder auf. Wieso ist jetzt, laut Petersen, auf einmal alles so schlecht an der LTM? Veranstaltungen der LTM wie Sandworld, Powerboatrennen und Mitveranstalter der Travemünder Woche etc. sind jahrelang, wie selbstverständlich, gerne in Travemünde angenommen worden und alle haben sich gefreut. Auch Herr Petersen!!! Aber da saß er noch selbst mit im Aufsichtsrat der LTM.

"Die Tatsache, dass der Kurbetrieb 2008 einen Zuschußbedarf von 1,4 Mio Euro benötigt, um laut Herrn Petersen Blumen im Ort zu pflanzen und den Strand zu reinigen, stimmt mich mehr als nachdenklich" so Büchtmann weiter, "Ein kluger Mann hat mal gesagt: Die Kritik an anderen hat noch keinem die eigene Leistung erspart. Vielleicht sollten die politisch Verantwortlichen beim Kurbetrieb noch einmal genauer hinsehen, ob diese städtischen Mittel nicht auch effektiver und gewinnbringender für Travemünde eingesetzt werden können, gerne auch für ein zukunftsorientiertes Marketing à la Travemünde."

Quelle: Travemünder Wirtschaftsgemeinschaft

 
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