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„Das Cabinet des Dr. Caligari“ |
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| 12.05.2009 |
 Caligari-Szenenfoto Stummfilmprojekt am 15. Mai in der Musikhochschule Lübeck, Großer Saal
Am Freitag, 15. Mai, präsentiert die Musikhochschule Lübeck um 20 Uhr im Großen Saal in Kooperation mit dem Kommunalen Kino „Das Cabinet des Dr. Caligari“. Robert Wiene führte die Regie des 1919/20 in Deutschland entstandenen expressionistischen Stummfilm-Klassikers. Dozenten und Studierende begleiten die Handlung mit musikalischen Improvisationen. Sie erzählt von Dr. Caligari, der mit Hilfe des Nachtwandlers Cesare eine kleine norddeutsche Stadt in Angst und Schrecken versetzt. Tagsüber präsentiert Caligari den dürren und blassen Nachtschwärmer Cesare als Wahrsager auf dem Jahrmarkt. Nachts schleicht Cesare durch die Stadt und begeht unter dem Einfluss Caligaris grausame Morde. Francis - der Freund eines Opfers - ahnt schließlich, dass Dr. Caligari mit den Mordfällen zu tun hat: Eine spannende und gruselige Jagd beginnt. Der Film ist durch seine außerordentliche Bildsprache ein Meilenstein der Filmgeschichte und wirkt bis heute stilbildend für Thriller, Horrorfilme und psychologische Dramen.
Es improvisieren - zum Teil mit Bezug auf die Werke von Erik Satie und nach einem Konzept von Jan Dolezel: Prof. Franz Danksagmüller (Electronik live), Matthias Flierl (Harmonium), Jan Dolezel (Orgel), Adam Zvoren (Klavier, Celesta), Elena Lavrentev (Harfe) sowie Jan Vitinger (Trompete). Anders als bei der Improvisation durch einen einzelnen Spieler - die meist verbreitetste Praxis zu Zeiten des Stummfilms - erfordert die Gruppenimprovisation genaue Vorbereitung: Unter der Leitung von Prof. Franz Danksagmüller probte das Ensemble intensiv zum Ablauf und Charakter der Musik.
Der Film ist erst ab zwölf Jahren freigegeben. Karten von 10 bis 15 Euro (ermäßigt 5 bis 8 Euro) verkauft Die Konzertkasse« im Hause Weiland sowie das Klassik-Kontor, Restkarten gibt es an der Abendkasse.
Quelle: Susanne Pröpsting, MHL |