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Sonderzüge in den Tod. Die Deportationen mit der Deutschen Reichsbahn |
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| 18.03.2010 |
 Reichsbahn Eine Ausstellung der Deutschen Bahn AG vom 21. März bis 18. April im Kulturforum BurgklosterDie Deutsche Reichsbahn war durch die Deportation zahlloser Menschen unmittelbar am Holocaust beteiligt. Ohne den Einsatz der Eisenbahn wäre der systematische Mord an den europäischen Juden, Sinti und Roma nicht möglich gewesen. Insgesamt wurden im Zweiten Weltkrieg etwa drei Miliionen Menschen aus fast ganz Europa mit Zügen zu den nationalsozialistischen Vernichtungsstätten transportiert.
Die Ausstellung "Sonderzüge in den Tod. Die Deportationen mit der Deutschen Reichsbahn" will an das unermessliche Leid erinnern, das diesen Menschen zugefügt wurde. Sie zeigt Einzelschicksale von Kindern, Frauen und Männern, die von ihren Heimatorten in den Tod transportiert wurden. Überlebende schildern in Zeitzeugeninterviews die grauenvollen Zustände in den Zügen. Die fahrplanmäßige und betriebliche Durchführung der Transporte durch die Reichsbahn wird anhand von Dokumenten und Grafiken dargestellt.
Die Ausstellung wurde von der Deutschen Bahn in Kooperation mit dem Centrum Judaicum und dem Deutschen Technikmuseum in Berlin erarbeitet.
Eintritt/Teilnahme: 5,-/2,50 €
Quelle: Kulturstiftung Hansestadt Lübeck - Kulturforum Burgkloster |