
Lübeck kämpft für seine Uni
Der Kampf um die Uni Lübeck geht in die nächste Runde
Ein weiterer Höhepunkt des Einsatzes für die Universität zu Lübeck wird der 1. Juli sein. In St. Petri wird eine Podiumsdiskussion zum Erhalt der Universität vom Petrikuratorium und den Lübecker Nachrichten veranstaltet (18.30 – 20 Uhr). Auf dem Podium sitzen neben den beiden Landespolitikern noch unser Bürgermeister Herr Saxe, unser Uni-Präsident Herr Dominiak und die AStA-Vorsitzende Linda Krause.
In der Kirche ist ungefähr für 1000 Personen Platz. Diese Plätze stehen allen zur Verfügung. Es wird erst eine Diskussion auf dem Podium geben und danach werden Fragen aus dem Publikum beantwortet. Die Veranstaltung wir über Lautsprecher und Boxen sowohl auf den Vorplatz von St. Petri als auch auf den Rathausmarkt übertragen. Somit verpasst niemand etwas, der nicht selber in der Kirche Platz gefunden hat.
Gleichzeitig findet ein Sternmarsch statt (Beginn: 18 Uhr), der noch einmal allen Bürgern und Bürgerinnen Lübecks die Gelegenheit gibt, sich öffentlich für ihre Universität einzusetzen. Der Plan ist es, sich an vier verschiedenen Orten, im Norden, Osten, Süden und Westen, am ersten Juli um 18 Uhr zu sammeln, um dann gemeinsam in die Innenstadt zu ziehen. Alle Mitdemonstranten werden gebeten eine
gelbe Blume mitzubringen, die dann vor St. Petri abgelegt wird. Sobald Herr de Jager St. Petri verlässt, sehen alle wie er die blühende Landschaft in Lübeck mit Füßen tritt und mit seinen Plänen zerstört. Um 20.30 Uhr werden alle Bürger gebeten eine Schweigeminute für Lübeck zu halten.
Je mehr Menschen kommen, desto größer wird der Druck auf Minister de Jager und die Landesregierung. Informationen zum Ablauf befinden sich auf folgender Internetseite:
http://www.luebeck-kaempft.de/wordpress/?p=2937Studenten und Dozenten, Mitarbeiter und Präsidium der Universität zu Lübeck haben in den letzten Wochen alles unternommen, den Vorschlag der Landesregierung, die Universität zu Lübeck zu schließen, abzuwenden. Sie wurden von der Stadt, der Wirtschaft und vielen Bürgern Lübecks grandios dabei unterstützt. Auch der Landesregierung ist mittlerweile klar, welche verheerenden wirtschaftlichen, wissenschaftlichen und kulturellen Folgen eine Umsetzung dieses Vorschlags hätte. Und vor allem: Die Landesregierung spürt, dass sie diesen Vorschlag nicht wird durchsetzen können.
Um der Landesregierung zu helfen, aus dieser für Schleswig-Holstein schädlichen Situation herauszukommen, hat das Präsidium der Universität zu Lübeck am Freitag, den 25. Juni 2010, einen eigenen Vorschlag unterbreitet, der den Erhalt der Universität zu Lübeck sicherstellt und trotzdem die Landesregierung bei den Sparmaßnahmen unterstützt.
Versammlungsorte für Donnerstag, den 01. Juli um 18 Uhr, sind
• Nord: Stadtpark, Ecke Roeckstraße
• Ost: Wullenwever-Straße
• Süd: Mühlenteller, Ecke Hüxtor-Allee
• West: Adenauer-Straße, am Bahnhof
Quelle: Universität Lübeck & Musik- und Kongresshalle Lübeck