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Ist unsere Welt noch zu retten? |
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| 15.09.2010 |
 Ingvar Carlsson Globale Politik für globale Herausforderungen. Ingvar Carlsson spricht in Lübeck.
Auch im Jahr 2010 kommen Zeitzeugen nach Lübeck und sprechen über ihre Zeit mit Willy Brandt und die Aktualität seines politischen Erbes. Der zweite Gast in diesem Jahr ist der ehemalige schwedische Ministerpräsident Ingvar Carlsson. Er ist einer der wenigen Politiker aus der Zeit Willy Brandts, die bis heute Willy Brandts Tradition des Engagements für unsere eine Welt aktiv fortsetzen.
Ingvar Carlsson, geb. 1934, war von 1986-1991 und von 1994-1996 schwedischer Minsterpräsident. Seine Politik blieb von Olof Palme geprägt, dessen politische Agenda er nach dem tödlichen Anschlag weiterführte. Carlsson ist Mitglied im „InterAction Council“, einem weltweiten Kreis von 40 ehemaligen Regierungschefs und Präsidenten, der sich mit der künftigen Weltordnung befasst. Aus Deutschland sind Helmut Schmidt und Richard von Weizsäcker dabei.
Durch den Abend führt Gerd Walter, Leiter des Freundeskreises des Willy-Brandt-Hauses Lübeck. Der Eintritt ist frei, um verbindliche Anmeldung wird gebeten. Der Vortrag findet am 21. September 2010 statt in der Reformierten Kirche Lübeck, Königstrasse 18, 23552 Lübeck. Beginn: 19.00 Uhr, Einlass: 18.00 Uhr
Das Willy-Brandt-Haus präsentiert in seiner ständigen Ausstellung Leben und Vermächtnis des Bundeskanzlers, Friedensnobelpreisträgers und Sohns der Hansestadt Lübeck. In sieben Räumen können Sie das 20. Jahrhundert auf seinen Spuren erkunden, von der Weimarer Republik bis zur Wiedervereinigung. Im Mittelpunkt stehen dabei neben seiner Biographie die Themen Demokratie, Menschenrechte und Frieden. Das Willy - Brandt - Haus Lübeck ist seit September 2007 die Außenstelle der Bundeskanzler - Willy - Brandt - Stiftung in Lübeck. Es ist damit der dritte Lernort, der nach dem Buddenbrookhaus (Heinrich und Thomas Mann-Zentrum) und dem Günter Grass - Haus einem Lübecker Nobelpreisträger gewidmet ist. Weitere Informationen unter www.willy-brandt-luebeck.de. Quelle: Dr. Jürgen Lillteicher, Leiter des Willy-Brandt-Hauses Lübeck Foto: Anders Wiklund, Scanpix |