So entsteht ein einzigartiges Museumsareal mit rund 4.700 Quadratmetern Ausstellungsfläche, wo Besucher aus Lübeck, Deutschland und anderen europäischen Ländern die Geschichte der einstigen Handelsmacht Hanse sowie die Verbindung der Kaufmannschaft und des Klerus erleben können.
Bauherr des Vorhabens ist die Europäisches Hansemuseum Lübeck gemeinnützige GmbH, deren Gesellschafter zu 90 Prozent die Possehl-Stiftung Lübeck und zu zehn Prozent die Paysage House Kulturprojekte GmbH, Hamburg, sind. Verantwortlich für Architektur und Konzeption der Museumsinhalte ist das Hamburger Architekturbüro Andreas Heller Architects & Designers, welches bereits mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurde. Unter anderem erhielt das von Heller realisierte Deutsche Auswandererhaus Bremerhaven den Titel „European Museum of the year 2007“.
Bereits vor mehr als sieben Jahren ist der heutige wissenschaftliche Leiter des Projektes, Prof. Dr. Hammel-Kiesow, gemeinsam mit der Hansestadt Lübeck mit der Idee eines Hansemuseums an die Possehl-Stiftung herangetreten. Darauf folgte eine langjährige Planungsphase, in der das Museumsprojekt in unterschiedlichen städtischen Gremien diskutiert wurde. Ein Lenkungsausschuss, bestehend aus Mitgliedern der Lübecker Bürgerschaft, wurde gegründet, um das Projekt zu begleiten. Die Architektur des Hochbaus ebenso wie die Restaurierung des Burgklosters wurden in zahlreichen Sitzungen mit dem Gestaltungsbeirat Lübeck erörtert. Weiter gibt es einen international ausgerichteten Beirat, bestehend aus politischen und wissenschaftlichen Vertretern, welcher mindestens einmal jährlich tagt.
Seit vier Jahren laufen die architektonischen und inhaltlichen Planungsarbeiten für das Europäische Hansemuseum. Ein internationales Team von Wissenschaftlern ist an den vorbereitenden Forschungsarbeiten für die Museumsinhalte beteiligt. „Die Geschichte der Hanse vereint uns mit zahlreichen anderen Ländern Europas und diese Geschichte wollen wir, auf einem hohen wissenschaftlichen Niveau, einem breiten Publikum näherbringen“, so der Kommentar von Renate Menken, Geschäftsführerin der Europäisches Hansemuseum Lübeck gemeinnützige GmbH.










